Amarone della Valpolicella gehört zu den bekanntesten Rotweinen Italiens und ist für Struktur, Intensität und aromatische Komplexität berühmt. Er wird in Venetien aus angetrockneten Trauben hergestellt.
Kurz gesagt: Amarone ist ein kraftvoller, vollmundiger Rotwein aus getrockneten Trauben mit intensiven Aromen und viel Körper.
Woher kommt Amarone?
Amarone stammt aus dem Valpolicella-Gebiet in Venetien und zählt zu den am leichtesten wiedererkennbaren Weinen der Region. Seine Identität ist eng mit Tradition und Herstellungsweise verbunden.
Die Appassimento-Methode
Nach der Lese werden die Trauben mehrere Wochen oder Monate angetrocknet. Dabei verlieren sie Wasser und konzentrieren Zucker, Aromen und Extraktstoffe – das sorgt für Fülle, Intensität und häufig auch für höhere Alkoholwerte.
Welchen Stil hat Amarone?
Amarone ist in der Regel vollmundig, warm und intensiv, mit Aromen reifer Früchte, Gewürzen und oft reiferen, entwickelten Noten. Er ist kein „leichter“ Wein und passt besonders zu Liebhabern kräftiger Rotweine.
Empfohlene Speisenkombinationen
Amarone passt sehr gut zu Schmorgerichten, Braten, Wild und gereiftem Käse. Für eine allgemeinere Orientierung siehe Wein & Käse-Pairing.
Wann sollte man Amarone wählen?
Ideal für besondere Anlässe, gehaltvolle Menüs und als Geschenk für Menschen, die intensive Rotweine schätzen.
Amarone und Lagerpotenzial
Viele Amarone-Weine können sich bei richtiger Lagerung über die Zeit positiv entwickeln und an Komplexität gewinnen.
Für weitere Themen besuche den italienischen Weinratgeber.